Fährtenseminar mit Peter Großkinsky

Schon vor längere Zeit hatte Peter interessierten Mitgliedern des HTG angeboten, eine kleine Einführung in die Thematik „Fährte“ zu geben. Anfang August wurde dann endlich ein Termin gefunden und so trafen sich am Freitag, den 6. August sieben neugierige Vereinsmitglieder auf dem Hundeplatz zur Theorie und zur Vorbereitung für den darauffolgenden Sonntag. Es gab viele Informationen und Fragen, so dass aus dem angesetzten Stündchen schnell zwei wurden.

Am Sonntag traf man sich in Heiningen, von wo aus uns Miriam zu einer von ihrem Vater bereitgestellten Wiese bzw. Acker führte. Alle schauten immer wieder misstrauisch zum Himmel, immerhin war richtiges Schmuddelwetter angesagt. Doch allen Vorhersagen zum Trotz konnten wir bald unser Regenkleidung ausziehen und gegen Mittag wurde es dann richtig warm.

Peter gelang es, sehr einfühlsam auf den jeweiligen Hund und Hundeführer einzugehen. Er nahm sich für jedes Team Zeit und wusste für die verschiedenen „Problemchen“ Lösungsvorschläge. Alle Hund gingen ganz unterschiedlich an die erste Fährte heran, zappelig und unkonzentriert, ängstlich und zurückhaltend, unmotiviert, ja sogar ignorant. Erstaunlich war, dass bereits am Ende des Vormittags jeder Hund, entsprechend seinem Alter, Ausbildungsstand und seiner Konstitution deutliche Fortschritte gemacht hatte. Jedes Team bekam nunmehr seine „Hausaufgaben“, was bis zum nächsten Treffen noch bearbeitet werden sollte.

Miriam und Peter zeigten uns mit ihren Hunden zum Abschluß noch, wie eine Fährte profimäßig gelaufen wird und einigen blieb vor Staunen und Anerkennung der Mund offen stehen. Die Stimmung an diesem Vormittag war sehr gut, es wurde viel gelacht, erzählt und nebenbei konnte jeder seine Erfahrungen sammeln.

Am Samstag, den 14. 8. trafen wir uns dann noch einmal. Nun war Peter gespannt, was die Hunde (...und natürlich die Hundeführer) in der Zwischenzeit gelernt hatten. Meist wurde berichtet, dass die Konzentrationsfähigkeit und Motivation des Hundes zugenommen hat und da, wo es noch nicht so richtig klappte, gab Peter noch einmal ein paar Nachhilfestunden.

Die „Schnüffler“ fühlten sich auch an diesem Morgen wieder gut aufgehoben und wahrgenommen und man verabschiedete sich mit einem großen und herzlichen Dankeschön von Peter.

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